Melomakarona

Melomakarona sind ein Honiggebäck, welches zur Weihnachtszeit zubereitet wird. Wie der andere Klassiker, Kourampiedes, werden sie üblicherweise bis Ende Januar aufgetischt und daher in enormen Mengen hergestellt. Die Geschichte der Melomakarona ist tief in der griechischen Tradition verankert und findet ihre Ursprünge in der Mythologie.

Das Wort melomakárona leitet sich aus dem altgriechischen Wort makaría ab, welches Glückseligkeit bedeutet. In der Mythologie ist Makaria die Tochter von Persephone und Hades und die Verkörperung des gesegneten Todes. Diese Symbolik wird in der Antike aufgegriffen, um für die Toten ein Brot zu backen, makaría, welches der Seele Trost spenden soll. Später wurde das Brot in Honig (griechisch: μέλι, méli) getunkt und allmählich zum heutigen Gebäck abgewandelt, daher das Wort melomakárono.

Jede Familie in Griechenland hat ihr eigenes Rezept für Melomakarona und schwört darauf, dass dies auch die perfekte Version ist. Die Wahrheit ist wohl, dass es ziemlich viele Zubereitungsarten und Präferenzen gibt. Manche mögen das Gebäck eher hart, andere weich. Manche fügen Grieß hinzu, andere nicht. Und schließlich gibt es auch unterschiedliche Ansichten darüber, welche Gewürze in den Teig gehören und in welchen Mengen. So oder so, sind die in Sirup getunkten und mit Honig beträufelten Kekse eine extrem süße Angelegenheit.

Ich persönlich mag es weniger süß und verwende daher sehr viel weniger Zucker und Honig als die üblichen Rezepte. Dadurch schmeckt man die einzelnen Aromen sehr viel deutlicher heraus. Diese Variante ergibt ein mittelweiches Gebäck. Wer sie gerne härter mag, sollte die Backtemperatur erhöhen und die Melomakarona nur ganz kurz in den Sirup tunken.

Melomakarona
(für ca. 15 Stück)

Sirup:
125 gr Wasser
100 gr Zucker, weiß
1 Zimtstange
2-3 Nelken
1/2 Orange
1 EL Rum
50 gr Honig

Teig:
100 gr Orangensaft
80 gr Sonnenblumenöl
45 gr Olivenöl
1/2 TL Natron
2 TL Zimt
1/3 TL Nelke
1/4 TL Muskat
Orangenabrieb
50 gr Grieß, fein
50 gr Puderzucker
250 gr Mehl, Type 550

Zum Beträufeln:
Honig
Walnüsse, grob gemahlen

Zunächst muss der Sirup hergestellt werden, damit er abkühlen kann. Es ist wichtig, dass die heißen Melomakarona in den kalten Sirup getunkt werden, damit sie diesen besser aufnehmen können. Hierfür das Wasser, den Zucker, die Gewürze und eine halbe Orange am Stück in einen Topf geben und kurz aufkochen. Anschließend den Honig und den Rum dazugeben und den Sirup beiseite stellen.

Für den Teig zunächst den Orangensaft in eine Schüssel geben und das Natron darin auflösen. Die Öle und die Gewürze dazugeben und alles gut miteinander verrühren. Das Grieß, das Mehl und den Puderzucker vermischen und zu den flüssigen Zutaten geben. Per Hand alles kurz miteinander verkneten. Der Teig sollte keineswegs zu lange oder maschinell verarbeitet werden, denn sonst tritt zu viel Öl aus.

Den Teig ca. 15 Minuten ruhen lassen. Inzwischen den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Nach dem Ruhen ovalförmige Kekse à ca. 30 gr. formen. Typischerweise wird den Melomakarona noch ein schönes Muster verpasst. Dies könnt ihr erreichen, indem ihr den Keks auf eine Käsereibe (feine Seite) presst. Alternativ, könnt ihr auch einfach mit einer Gabel kreuzweise ein Muster reindrücken.

Die Kekse bei 180°C Umluft auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und sofort für ca. 10 Sekunden in den kalten Sirup tunken. Auf ein Stück Backpapier abtropfen lassen. Vor dem Anrichten mit leicht erhitztem Honig und Walnüssen beträufeln.

Gutes Gelingen!

Tipp: Wenn ihr größere Mengen herstellen wollt, empfiehlt es sich die Melomakarona erst vor dem Anrichten in Sirup zu tunken, denn so bleiben sie länger frisch. Hierfür das kalte Gebäck in den heißen Sirup geben.

Apple Crumble

Der letzte Herbstmonat steht vor der Tür und somit beginnt für mich die Zeit der warmen Desserts, die man auf dem heimischen Sofa, in einer Decke eingemummelt genießt. Mein persönlicher Favorit ist Apple Crumble. Abgesehen davon, dass ich die Kombination von Äpfeln und Streuseln liebe, ist dieses Nachspeise blitzschnell gezaubert und durch den hohen Anteil an Obst auch nach einer größeren Mahlzeit gut bekömmlich.

Die Kunst des Apple Crumble liegt für mich in der Wahl der Äpfel. Ich nehme hierfür immer eine Mischung aus knackingen Boskop oder Cox und Elstar. Boskop bzw. Cox Äpfel sind recht säuerlich und behalten beim Backen ihre Form. Die süßen Elstar zerfallen hingegen zu Mus, sodass sich aus diesen beiden Sorten die perfekte Konsistenz ergibt.

Ich habe lange Zeit an dem perfekten, zuckerlosen Rezept getüftelt und bin mittlerweile so fasziniert davon, dass es bei uns sogar häufiger als die normale Variante auf dem Tisch kommt. Beim Apple Crumble darf natürlich die Vanillesoße nicht fehlen. Wenn ihr euer Crumble auch gerne mit viel Soße mögt, lohnt es sich alle Male diese selber zu machen. Es ist günstiger, schmeckt besser und geht wirklich ganz einfach.

Apple Crumble
(für eine 30 x 20 cm Auflaufform)

Für das Crumble:
5-6 Äpfel, jeweils zur Hälfte Boskop/Cox und Elstar
1 Limette, Saft
150 gr Butter, geschmolzen
60 gr Rosinen
50 gr Haferflocken, kernig
60 gr Mandeln, gemahlen mit Haut
½  Banane
250 gr Mehl, Type 550
15-20 gr Stevia, Streusüße (optional)
1 Prise Salz
1 TL Zimt

Für die Vanillesoße:
250 gr Milch, 3.5%
250 gr Creme fine, 19%
2 Eigelb
15 gr Stärke
5 gr Stevia, Streusüße (optional)
½ Vanilleschote

Die Äpfel schälen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. In die Auflaufform geben, die Limette auspressen und den Saft darüber träufeln. Gut vermengen und beiseite stellen. Derweil den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Butter in einer Schüssel schmelzen. Die Rosinen, die Haferflocken, die gemahlenen Mandeln, die Banane, das Salz, den Zimt sowie die Streusüße dazugeben und mit einem Löffel alles gut verrühren. Als letztes das Mehl hinzufügen und weiterrühren, bis sich Streusel formen. Die Streusel auf den Äpfeln verteilen und das Crumble bei 180°C ca. 45 Minuten backen. Ggf. nach 35 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die Rosinen nicht zu dunkel werden.

Während das Crumble bäckt, die Vanillesoße zubereiten. Hierfür die Eigelbe, das Stevia und die Stärke in einer großen Schüssel mit einem Schneebesen klümpchenfrei verrühren.

Anschließend die Milch und die Sahne in einen Topf gießen. Das Mark einer halben Vanilleschote auskratzen und das Mark samt Schote zur Milch-Sahne Mischung geben. Die Milch auf mittlerer Stufe erhitzen, aber auf gar keinen Fall kochen! Das ist wichtig, denn sonst wird im nächsten Schritt aus den Eiern Omelette… Wenn die Milch anfängt zu dämpfen, ist sie genau richtig.

Nun die komplette Milch in einem dünnen Strahl in die Eimischung gießen und derweil ständig rühren. Dies sollte nicht zu schnell erfolgen, damit der Temperaturausgleich langsam erfolgt und die Eier nicht stocken. Anschließend die gesamte Soße zurück in den Topf gießen und unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze erhitzen, bis sie eindickt. Die Soße ist fertig, wenn sie am Rücken eines Löffels haften bleibt.

Das Crumble aus dem Ofen nehmen und noch warm mit einer üppigen Portion Vanillesoße servieren. Ihr könnt natürlich auch Vanilleeis oder aufgeschlagene Sahne zum Apple Crumble servieren. Köstlich ist das Crumble auch mit ein paar Beeren.

Gutes Gelingen!

Tipp: Ausgekratzte Vanilleschoten kann man aufheben, um damit Zucker zu aromatisieren. Hierfür einfach die Schote in den Zuckerbehälter geben


Schoko-Dattel-Bananenkuchen

Die unglaubliche Vielfalt von Datteln fiel mir zum ersten Mal im Orient auf, als ich vor über fünfzehn Jahren durch die dortigen Märkte schlenderte. Die Früchtchen türmten sich in riesigen Stapeln und füllten ganze Säcke. Es gab sie frisch oder getrocknet, in den unterschiedlichsten Größen, Farben und Reifegraden. Wusstet ihr, dass weltweit ca. 1500 Sorten bekannt sind?

Das faszinierende an Datteln ist, dass sie je nach Sorte ganz individuell schmecken. Meine beiden Lieblinge, die goldbraune Medjool und die seidig-cremige, dunkle Mazafati, bestechen durch den hohen Anteil an Fruchtfleisch und ihre herrliche Süße, die leicht an Karamell erinnert. Getrocknete Datteln sind nicht nur pur eine gesunde, nährstoffreiche Alternative zu künstlich hergestellten Industriezucker, sondern eignen sich auch hervorragend zum Backen. Insbesondere in Kombination mit Nüssen sind sie unwiderstehlich.

Dieser Schokokuchen ist unglaublich saftig und nussig. Er erinnert von der Konsistenz her an Brownies, ohne so süß zu sein, da er nur Fruchtzucker aus Datteln und Bananen enthält. Ihr könnt das Topping auch weglassen, aber ich finde, dass es dem Kuchen eine besondere Frische verleiht.

Zuckerfreier Schokokuchen mit Datteln und Bananen

Schoko-Dattel-Bananenkuchen
(für eine Kuchenform von ∅ 18cm)

Kuchenteig:
250 gr Medjool Datteln, getrockent
200 gr Mandeln, gemahlen mit Schale
2 mittelgroße, reife Bananen
60 ml Milch, 3.5%
60 gr Kakaopulver, ungesüßt
3 EL Wasser
3 Eier
2 TL Backpulver, gestrichen
1 TL Zimt
1 Prise Salz
etwas Clementinenabrieb

Topping:
150 gr Frischkäse
50 gr Datteln
½ TL Zimt

Für die Deko:
30 gr Mandeln, ganz
etwas Clementinenabrieb
etwas Kakaopulver

Die Datteln in Wasser einlegen und ca. 20 Minuten ziehen lassen. Derweil eine Kuchenform mit Backpapier auslegen und die Ränder sowie den Boden leicht fetten. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Eingeweichte Datteln

Drei Esslöffel vom Dattel-Einweichwasser zurückbehalten, den Rest wegkippen. Die Datteln, die Bananen sowie das Wasser und die Milch in einen Zerhacker geben und auf höchster Stufe pürieren. Anschließend die gemahlenen Mandeln, das Kakaopulver, das Backpulver, die Eier, das Salz, den Zimt und den Clementinenabrieb dazugeben und alles zu einen homogenen Teig mixen.

Schokobanenenkuchen mit Datteln, roher Teig

Den Teig in die vorbereitete Kuchenform geben und auf mittlerer Schiene für ca. 45-50 Minuten backen. Ggf. den Kuchen nach 30 Minuten Backzeit abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Mit einem Stäbchen überprüfen, ob der Kuchen durch ist. Das Stäbchen sollte größtenteils sauber herausgezogen werden können. Den Kuchen in der Form vollständig abkühlen lassen und erst dann aus der Form lösen.

Zuckerfreier Brownie

Für das Topping die Datteln fein pürieren. Wenn ein paar kleinere Stücken bestehen bleiben, macht das nichts. Den Frischkäse sowie den Zimt unterrühren. Die Frischkäsecreme mit einem Löffel auf den Kuchen auftragen.  In einer Pfanne die Mandeln bei mittlerer Hitze rösten und anschließend grob hacken. Den Kuchen mit Backkakao bestäuben und etwas Clementine darüberraspeln. Anschließend die gehackten Mandeln über den Kuchen verteilen.

Gutes Gelingen!

zuckerfreier Dattelbrownie Stück

Müslikekse

Eine gesunder kleiner Powersnack für Zwischendurch. Das wäre doch was. Klar, ich könnte mal wieder zum Obst greifen, aber manchmal braucht man eben doch etwas für den süßen Zahn. Meine Müslikekse starteten eigentlich als wildes “Ich misch mal alles zusammen” Experiment. Mittlerweile backen wir sie wirklich oft, weil sie einfach so lecker sind! Die vielen guten Zutaten machen sie echt sättigend. Sie sind also auch ideal zum Mitnehmen. Außerdem kommen sie ganz ohne Zucker aus, sodass man auch kein schlechtes Gewissen haben muss und sie ohne Bedenken Kindern geben kann.

Ich nehme für die Kekse in der Regel gemahlene Mandeln oder Haselnüsse mit Schale. Die Schale macht sie meines Erachten noch schmackhafter. Ihr könnt selbstverständlich statt Rosinen auch anderes Trockenobst verwenden, z. B. Datteln. Außerdem könnt ihr für ein veganes Rezept die Butter ganz einfach mit Mandel- oder Erdnussmuss ersetzen.

Müslikekse 
(für ca. 14 Stück)

100 gr Butter, geschmolzen
150 gr Mehl, Type 405 oder 550
1 große, reife Banane
50 gr Haferflocken, kernig
35 gr Sonnenblumenkerne
15 gr Kürbiskerne
75 gr Rosinen
70 gr Mandeln oder Haselnüsse, gemahlen
1 Prise Salz
2 TL Zimt, gemahlen
½ TL Nelke, gemahlen

Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die geschmolzene Butter in eine Schüssel geben. Haferflocken, gemahlene Nüsse, Sonnenblumenkerne, Rosinen, Zimt und Salz hinzufügen und alles mit einem Löffel gut verrühren. Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und dazugeben. Anschließend das Mehl zur Mischung geben und weiterrühren, bis sich Streusel bilden. Die Streusel mit der Hand zu einem Teigball verkneten. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig kleine Kugeln formen und diese in Keksform platt drücken.

Haferflocken Kekse mit Nüssen und Kernen
Müsli Kekse
Rohe Müslikekse

Die Müslikekse bei 180°C auf mittlerer Schiene 20 Minuten backen. Nach den 20 Minuten die Kekse rausnehmen, wenden und anschließend weitere 5 Minuten backen, damit sie eine schöne, goldbraune Kruste bekommen. Diese Kekse schmecken am besten lauwarm.

Gutes Gelingen!

Müslikekse mit Kernen, Haferflocken und Nüssen

Kardemummabullar

Kardemummabullar! Kardemummawas? Kardemummabullar! Klingt nicht nur toll, sondern schmeckt auch so. Beim besagten Zungenbrecher handelt es sich um keine Phantasiekreatur, sondern um schwedische Kardamomschnecken auf Hefeteigbasis. Neben den bekannteren Zimtschnecken (denen mit “Kanelbullen Dag”, ein eigener Tag gewidmet ist), sind sie ein Stück schwedischer Kultur, die ihr unbedingt probieren müsst.

Das Rezept enthält eine beachtliche Menge Kardamom. Lasst euch davon nicht abschrecken, es ist genau richtig so! Ich empfehle euch übrigens ganze Kardamomkapseln zu nehmen und diese frisch zu mahlen. So kommt das Aroma noch viel mehr zur Geltung. Bei der Füllung kann es ruhig üppig sein! Meine ist mit Zimt und Walnüssen angereichert. Ihr könnt selbstverständlich statt Walnüssen auch jede andere Nusssorte nehmen.

Am Ende werden die köstlichen Hefeteilchen noch mit Sirup getränkt. Das macht sie noch saftiger als sie eh schon sind und trägt dazu bei, dass sie auch nach 1-2 Tagen schön frisch schmecken. Yummy!

Schwedische Kardamomschnecken

Kardemummabullar
(für ca. 14 Stück)

Hefeteig:
420 gr Mehl, Type 550
250 ml Milch, lauwarm
21 gr Hefe, frisch
75 gr Butter, sehr weich
60 gr Zucker, weiß
½ Ei
12 Kardamomkapseln, gemahlen
1 Prise Salz

Füllung:
75 gr Butter, sehr weich
70 gr Zucker, Muscovado
18 Kardamomkapseln, gemahlen
1 EL Zimt
50 gr Walnüsse, grob gemahlen

Sirup:
100 ml Wasser
50 gr Zucker, weiß
etwas Orangenschale

Zum Bepinseln:
½ Ei
1 TL Milch

Das Mehl in eine Schüssel geben und mittig eine Mulde formen. Milch auf Körpertemperatur erwärmen (Achtung, nicht zu heiß werden lassen!) und darin die Hefe auflösen. Die Hefemilch in die Mulde gießen, vom abgewogenen Zucker ca. ein Esslöffel dazu geben und etwas Mehl einrühren. Den so entstandenen Vorteig etwa 20 Minuten gehen lassen, bis sich die Hefe aktiviert und anfängt zu blubbern. Dann die weiche Butter in Flöckchen, den restlichen Zucker, das Salz, den gemahlenen Kardamom sowie die Hälfte von einem verquirlten Ei dazugeben und alles gründlich zu einem homogenen Teig verkneten, der nicht mehr an den Händen klebt. Den Teig 45-60 Minuten gehen lassen, bis es sich verdoppelt hat.

Schwedische Kardamomschnecken Zutaten

Schwedische Kardamomschnecken Hefeteig

Inzwischen die Füllung vorbereiten. Hierfür die sehr weiche Butter mit dem Zucker, dem gemahlenen Kardamom und dem Zimt verrühren. Die Walnüsse kurz in der Pfanne anrösten, grob mahlen und unterheben.

Kardamomkapsel

Kardamomkapseln mörsern

Kardamomschnecken Füllung

Für den Sirup das Wasser mit dem Zucker und der Orangenschale kurz aufkochen, sodass sich der Zucker komplett auflöst. Beiseitestellen und abkühlen lassen. Der Sirup sollte zum Tränken der heißen Schnecken erkaltet sein, damit er gut eingesogen wird.

Den aufgegangenen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einem Rechteck ausrollen. Die Füllung mit einem Messer gleichmäßig verteilen. Den Teig von der kurzen Seite zu einem Drittel umklappen und das andere Drittel drüber klappen. In Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten kaltstellen.

Kardamomschnecken Teig

Kardamomschnecken Teig bestreichen

Kardamomschnecken Teigumschlag

Den Ofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den gekühlten Teig mit dem Nudelholz glattrollen und in Form bringen. Parallel zur kurzen Seite ca. zwei Finger breite Streifen schneiden. Diese Streifen wiederrum in der Mitte einschneiden, sodass sie oben noch verbunden sind. Die zwei Enden verflechten und den Zopf festzwirbeln. Den Teigstreifen schneckenförmig aufs Blech legen und das Ende unter die Schnecke stecken. Nochmal 20 Minuten gehen lassen.

Kardamomschnecken Teigumschlag gekühlt

Kardamomschnecken Teigstreifen

Kardamomschnecken flechten

Kardamomschnecken zwirbeln

Kardamomschnecken formen

Das restliche Ei mit einem Teelöffel Milch verrühren und die Hefeteilchen damit bepinseln. Die Kardemummabullar auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und ca. 20 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen und sofort mit dem abgekühlten Sirup großzügig tränken. Das verleiht ihnen eine schöne, glänzende Optik.

Gutes Gelingen!

Kardamomschnecken frisch gebacken

Vasilopita

In Griechenland startet das neue Jahr mit dem Brauch der Vasilopita. Der Kuchen ist dem Heiligen Vasilios gewidmet und verbirgt in seinem Inneren eine Münze. In der Silvesternacht wird der Kuchen um Mitternacht aufgeschnitten und die Stücke werden nach den Anwesenden benannt. Demjenigen, dessen Stück die Münze enthält wird Glück und Segen für das ganze Jahr zugesagt.

Der Legende nach ist der Kuchen während der Amtszeit von Bischof Vasilios in Caesarea entstanden. Demnach soll Bischof Vasilios, aufgrund der drohenden Zerstörung der Stadt durch einen römischen Staatsherrn, die Bürger der Stadt aufgefordert haben all ihr Gold und ihre Schätze den Plünderern zu übergeben, um die Stadt vor dem bevorstehenden Übel zu bewahren. Bei der Übergabe der Reichtümer war der römische Staatsherr von dieser Tat so beeindruckt, dass er seine Gier bereute und die Rückgabe der Reichtümer an ihre Besitzer befahl. Da diese nicht den rechtmäßigen Besitzern zugeordnet werden konnten, wies Bischof Vasilios die Bäcker der Stadt an das Gold in süßes Brot zu verbacken und unter die Bürger Caesareas zu verteilen. Eine andere Variante der Geschichte suggeriert, dass die Bürger der Stadt ihre Reichtümer in Brot verbacken haben, um eine Steuererhöhung zu umgehen. Wie dem auch sei, das neue Jahr ist die perfekte Gelegenheit um diesen köstlichen Kuchen zu backen.

Vasilopita existiert in zwei Varianten, die eine ähnelt eher einem Hefezopf, die andere einem Sandkuchen. Wichtiger Bestandteil in beiden Fällen sind die Gewürze Mastix und Mahlep. In meiner Familie wird Vasilopita als Sandkuchen gebacken. Er ist herrlich fluffig, saftig und sehr aromatisch. Da der Teig sehr schwer ist, enthält das Rezept eine beachtliche Menge Backpulver. Nicht abschrecken lassen, der Kuchen schmeckt überhaupt nicht danach.

Griechischer Neujahrskuchen

Vasilopita
(für eine Kuchenform von Ø 26cm)

250 gr Butter, weich
320 gr Zucker, weiß
1 PK Vanillezucker
5 Eier
200 ml Milch
420 gr Mehl, Type 405
100 gr blanchierte Mandeln, gemahlen
20 ml Cognac
1 Prise Salz
4 TL Backpulver
1 TL Orangenabrieb
4-5 Körner Mastix, gemahlen
1 TL Mahlep, gemahlen

Zum Dekorieren:
etwas Puderzucker
50 gr ganze Mandeln

Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen. Den Ofen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden der Kuchenform mit Backpapier auslegen und die Form ausbuttern. Die Butter mit den beiden Zuckersorten und dem Orangenabrieb cremig rühren. Die Eier nacheinander zur Buttermasse geben, sodass sie gut inkorporiert werden. Das Mehl mit den gemahlenen Mandeln, dem Salz, dem Backpulver und den Gewürzen mischen und sieben. Abwechselnd mit der Milch und dem Cognac, etappenweise zur Butter-Zucker Masse geben.

Neujahrskuchen Butter-Zucker-Ei Masse

Neujahrskuchen roher Teig

Neujahrskuchen Münze

Den Teig in die Kuchenform geben und glattstreichen. Die Münze gut reinigen und in den Teig drücken. Ganze Mandeln halbieren und damit ein Blumenmuster auf den Kuchen zaubern. Alternativ kann auch die Jahreszahl festgehalten werden. Den Kuchen bei 150°C Ober- und Unterhitze ca. 75 Minuten goldbraun backen. Den Kuchen nach 45 Minuten ggf. mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu braun wird. Nach dem Abkühlen optional mit Puderzucker bestäuben.

Gutes Gelingen!

Griechischer Neujahrskuchen Textur

Schachbrettkekse

Schwarzweiß Gebäck ist ein absoluter Hingucker auf jedem Keksteller. Dieses einfache Plätzchen ist aber nicht nur optisch ein Highlight, sondern schmeckt auch wunderbar mürbe, buttrig und schokoladig. Und mal ganz ehrlich: warum zwischen hell und dunkel entscheiden müssen, wenn man beides zugleich haben kann?

Der Teig für dieses Gebäck ist blitzschnell hergestellt. Bei der Zusammensetzung bedarf es allerdings ein wenig Geduld und man sollte ausreichend Zeit einplanen, weil je nach Muster in Etappen gearbeiten werden muss. Falls ihr euch schonmal gefragt habt wie eigentlich das Schachbrett in den Schachbrettkeks kommt, findet ihr hier eine ausführliche Anleitung! Das Schmetterlingsmuster (ist doch eine passende Bezeichnung, oder?) entstand eher zufällig während der Resteverwertung. Ich finde es aber eigentlich ganz hübsch! Probiert einfach mal rum, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Schachbrett Kekse

Schachbrettkekse
(für ca. 30 Stück)

Heller Teig:
62,5 gr Butter, weich
62,5 gr Zucker, weiß
½ PK Bourbon-Vanillezucker
125 gr Mehl, Type 405
½ Ei
1 Prise Salz
etwas Zitronenabrieb

Dunkler Teig:
62,5 gr Butter, weich
62,5 gr Zucker, weiß
½ PK Bourbon-Vanillezucker
105 gr Mehl, Type 405
20 gr Kakaopulver, ungesüßt
½ Ei
1 Prise Salz
etwas Zitronenabrieb

Zum Formen:
etwas Ei

Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen. Für den hellen Teig die weiche Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Salz und dem Zitronenabrieb vermengen. Ein Ei verquirlen und die Hälfte unter die Buttermasse verrühren. Das Mehl dazugeben und alles zu einem Teigball verkneten. Für den dunklen Teig das Kakaopulver unter das Mehl mischen und genauso verfahren. Beide Teige in Frischhaltefolie wickeln und ca. zwei Stunden kaltstellen.

Zum Ausrollen und Formen benötigt ihr unbedingt Frischhaltefolie. Das ist sehr wichtig, um möglichst akkurat arbeiten zu können. Für das Schachbrettmuster zunächst den hellen Teig 1 cm dick ausrollen. Daraus fünf 1 cm breite und 20 cm lange Teigstreifen schneiden. Benutzt hierfür gerne ein Lineal, damit sich das Schachbrett dann auch gut zusammensetzen lässt. Die hellen Teigstreifen kaltstellen, den dunklen Teig ebenfalls 1 cm dick ausrollen und daraus vier Streifen mit den angegebenen Maßen schneiden. Da der dunkle Teig aufgrund des höheren Fettanteils durch den Kakao schnell klebrig wird, müsst ihr schnell arbeiten.

Teigstreifen ausmessen

Zwei helle Teigstreifen auf Frischhaltefolie legen, die Innenseiten mit Ei bepinseln und einen dunklen Streifen dazwischen platzieren. Mit Ei darüberstreichen und abwechselnd die Teigstreifen so zusammensetzen, dass ein Schachbrettmuster entsteht. Zwischen den Schichten das Ei nicht vergessen, das dient quasi als Klebstoff.

Teigstreifen kleben

Schachbrett zusammensetzen

Schachbrett schichten

Schachbrett zusammengesetzt

Es macht übrigens nichts, wenn die Enden etwas unsauber aussehen, diese werden später eh getrimmt. Den Teig in Frischhaltefolie rollen, die Seiten mit der Hand glattstreichen und ca. 1 Stunde im Gefrierschrank kaltstellen. Die Teigreste wieder zu zwei Bällen formen und in den Kühlschrank verfrachten.

Nach der Kühlzeit den übriggebliebenen, dunklen Teig zwischen Frischhaltefolie dünn ausrollen. Die Teigdecke muss groß genug sein, um sie einmal um euren Schachbrettbalken zu wickeln. So bekommt der Keks einen schönen Rand. Die Seiten des umrandeten Teigbalken wieder glattstreichen und diesen für eine weitere Stunde ins Gefrierfach stellen.

Schachbrett Rand

Schachbrett umgrandet

Für das Schmetterlingsmuster aus den Teigresten ein größeres, helles und ein kleineres dunkles Rechteck ausrollen. Das dunkle Rechteck auf das helle setzen und die Teigplatten längst aufrollen. Die Rolle in Frischhaltefolie verpackt für ca. eine Stunde in den Gefrierschrank stellen.

Teig Rechtecke Schmetterling

Schmetterling Rolle

Schachbrett schneiden

Schmetterling Rolle schneiden

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und das Blech mit Backpapier auslegen. Die Enden des Teigbalkens bzw. der Rolle mit einem scharfen Messer trimmen und ca. 0,5 dicke Stücke abschneiden. Für das Schmetterlingmuster jeweils vier Stücke spiegelverkehrt zusammendrücken. Die Kekse mit Schnittseite nach oben auf das Blech platzieren und bei 160°C auf mittlerer Schiene ca. 13 Minuten backen.

Gutes Gelingen!

Schwarzweiß Gebäck

Apfelrosen-Muffins

Neulich kam mein Freund mit einer beachtlichen Menge Äpfel aus dem Garten nach Hause. Da sie eher zur mehligen Sorte gehörten und ich diese nicht so gerne roh esse, wusste ich sofort: daraus mache ich Apfelmus. Kaum war das Apfelmus gekocht, schon fragte ich mich was ich Leckeres damit backen kann. Die Wahl fiel recht schnell auf Muffins (auch weil diese Rubrik im Blog bisher tragisch unterrepräsentiert ist).

Mein Problem mit Muffins ist, dass sie bei mir meistens etwas langweilig aussehen. Es musste also etwas fürs Auge her. Vielleicht was Blumiges? Tada! Schon war die Inspiration für Apfelrosen Muffins da. Die sehen nicht nur wunderbar aus, sondern schmecken auch so! Für die Optik ist es schön verschiedene Apfelsorten zu kombinieren. Ich hab mich für tiefrot (Cox) und rosa (Elstar) entschieden.

Apfel-Rosen-Muffins

Apfelrosen-Muffins
(für eine 4er Maxiform von Ø 8,5cm)

Zutaten:
150 gr Butter, weich
100 gr Zucker, weiß
1 PK Vanillezucker
220 gr Mehl, Type 550
75 ml Milch
2 Eier
1 EL Cognac
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für die Füllung:
4 TL Apfelmus
8 Walnusskerne, zerhackt
etwas Zimt, gemahlen
etwas Nelke, gemahlen

Für die Rosen:
2 Äpfel (z. B. Cox oder Elstar)
2 EL Zitrone
1 EL Zucker weiß

Für die Deko:
Puderzucker, Zimt

Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder einem Handrührgerät schaumig schlagen. Nacheinander die Eier dazugeben. Das Mehl, das Backpulver und das Salz mischen und in zwei Etappen abwechselnd mir der Milch zur Buttermischung geben. Anschließend den Cognac unterrühren.

Vanille Muffins Teig

Das Muffinblech ausbuttern und in jede Form einen großen Kleks Teig geben, sodass sie zu ca. ⅓ gefüllt sind. Mit einem kleinen Löffel mittig eine Kule in den Teig formen und das Apfelmus sowie die Walnusskerne gleichmäßig darin verteilen. Etwas Zimt und Nelke darauf streuen. Anschließend den restlichen Teig in die Formen verteilen und glattstreichen.

Muffins Kern

Muffinfüllung

Die Äpfel in hauchdünne Scheiben schneiden, in eine Schüssel geben und sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Wasser aufkochen und über die Äpfel gießen. Die Scheiben im heißen Wasser ca. 3-4 Minuten blanchieren bis sie weich werden. Die Apfelscheiben abschöpfen, gut abtropfen lassen und mit dem Zucker vermischen. Bei Bedarf die überschüssige Feuchtigkeit mit Küchenpapier abtupfen, damit sie nicht im Teig landet.

Apfelscheiben Rosen

Äpfel blanchieren

Zunächst den Rosenkern aus den Apfelscheiben formen. Hierfür eine Scheibe fest aufrollen. Den Kern mittig in die Form platzieren und anschließend die einzelnen Rosenblätter darum drapieren. Dabei sich zunächst von den kleineren zu den größeren Scheiben arbeiten. Die Rose sollte nicht bis ganz zum Rand reichen, da die Muffins im Ofen aufgehen und die Rosen sich weiten.

Rosenkern

Rosen formen

Apfelrosen ungebacken

Die Muffins auf mittlerer Schiene bei 180°C ca. 30-35 Minuten backen. Die Muffins gut im Auge behalten und ggf. ab der Hälfte der Backzeit mit Alufolie abdecken, damit sie nicht zu braun werden. Vollständig abkühlen lassen und mit Puderzucker und Zimt bestäuben.

Gutes Gelingen!

Apfelrosen gebacken

Schoko-Birnenkuchen

Mmmm, nichts geht über den Duft von Kuchen an einem Sonntagmorgen! Gerade ist mal wieder Birnenzeit und die köstlichen Früchtchen präsentieren sich auf den Märkten in all ihrer vielseitigen Pracht. Da musste ich einfach zugreifen und einen von Omas Rezeptklassikern backen: den Schoko-Birnenkuchen. Der ist herrlich luftig und schokoladig. Und weil bei Kuchen mehr auch wirklich mehr ist, habe ich ihm noch eine Extraschicht Mandelknusper verpasst.

Ich habe mich diesmal für Santa Maria bzw. frühe Morettini Birnen entschieden. Das ist eine schmelzende, saftig-süße Sorte, die ursprünglich aus Florenz stammt. Williams Christ wären auch eine gute Alternative. Falls ihr doch die heimischen Sorten bevorzugt, sollte ihr drauf achten, dass eure Birnen richtig reif sind, denn dieses Obst tendiert dazu im Backofen etwas an Geschmack zu verlieren.

Schoko-Birnen-Kuchen

Schoko-Birnenkuchen
(für eine Kuchenform von Ø 26cm)

Zutaten:
235 gr Butter, weich
110 gr Zucker, weiß
30 gr Muscovado Zucker
1 PK Bourbon-Vanillezucker
4 Eier, Größe M
150 gr Weizenmehl, Type 550
65 gr Dinkelmehl, Type 630
50 gr Mandeln, gemahlen
35 gr Kakao
2,5 TL Backpulver
1 EL Cognac
2 EL Milch
1 Prise Salz
50 gr Schokoraspel, Zartbitter
3 Birnen
2 EL Zitronensaft

Für die Knusper-Mandelschicht:
50 gr Butter
50 gr Zucker
20 gr Honig
75 gr Mandelblättchen
1 Prise Salz

Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Birnen schälen, halbieren und entkernen. Die Birnenhälften mit dem Zitronensaft beträufeln und gut einreiben, damit sie nicht braun werden. Abgedeckt in einer Schüssel ziehen lassen.

halbierte Birnen

Die weiche Butter, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz mit dem Flexirüher der Küchenmaschine oder einem Handrührgerät cremig schlagen. Die Eier nacheinander zur Masse geben und weiterschlagen.

Das Mehl, die gemahlenen Mandeln, den Kakao und das Backpulver in einer Schüssel mischen und in zwei Etappen zur Buttermasse geben. Anschließend den Cognac und die Milch unterrühren. Zuletzt die Schokoraspel unter den Teig heben.

Schokoteig

Den Boden der Kuchenform mit Backpapier auslegen. Die Ränder und den Boden der Form ausbuttern und den Teig darauf verteilen. Die Birnenhälften fächerförmig einschneiden und auf den Teig legen. Leicht andrücken.

gefächerte Birnen

Birnen andrücken

Die Butter, den Zucker, das Salz und den Honig in einem Kochtopf bei mittlerer Hitze aufkochen und die Mandelblättchen unterrühren. Die Mandelmasse gleichmäßig auf den Kuchen verteilen.

Mandelschicht

Mandelschicht vor dem Backen

Den Kuchen bei 180°C auf mittlerer Schiene 40-45 Minuten backen. Nach ca. 30 Minuten der Backzeit den Kuchen mit Alufolie abdecken, damit die Mandeln nicht zu braun werden. In der Form vollständig abkühlen lassen und anschließend den Kuchen mit einem scharfen Messer vorsichtig vom Rand lösen.

Gutes Gelingen!

Schokokuchen mit Birnen

Double Chocolate Chip Cookies

Kennt ihr das auch? Kaum werden sie aufgetischt, schon sind sie alle weg! Cookies machen aus mir ein wahres Krümelmonster. Noch ein Glas warme Milch dazu und schon ist das Glück vollkommen. Mmmm!

Cookies gibt es typischerweise in drei Varianten: “crispy”, “soft & chewy” und “cakey”. Ausschlaggebend für die Konsistenz der Cookies ist das Verhältnis von Butter zu Zucker sowie die Backzeit. Für alle drei Varianten werden zwei Arten von Zucker in unterschiedlichen Mengen verwendet: weißer Raffinadezucker sowie brauner, melassehaltiger Zucker. Das folgende Rezept ist für die “soft & chewy” Version gedacht, ihr könnt es aber ganz einfach anpassen um eure Lieblingskonsistenz zu erzielen. Dabei gilt es folgende Regeln zu beachten:

  • Für “crispy” Cookies: Den Butteranteil erhöhen sowie mehr weißen als braunen Zucker verwenden. Die Backzeit wird ebenfalls gestreckt, ca. um 3 Minuten.
  • Für “cakey” Cookies: Den Butter- sowie den allgemeinen Zuckeranteil reduzieren.

Alle anderen Zutaten bleiben gleich. Ihr könnt die Cookies natürlich beliebig variieren, indem ihr z.B. Nüsse oder Cranberries hinzufügt. Wenn ihr lieber helle Cookies backen möchtet, ersetzt einfach das Kakaopulver durch 50 gr. Mehl.

double chocolate chip cookies

Double Chocolate Chip Cookies
(für ca. 25 Stück)

Zutaten:
250 gr Butter, weich
165 gr Zucker, weiß
75 gr Muscovado
10 gr Vanillezucker
25 gr Grafschafter Goldsaft
2 Eier
300 gr Mehl, Type 550
100 gr Kakaopulver, ungesüßt
125 gr Schokodrops
1 TL Natron
1 TL Meersalz
1 TL Mandarinenabrieb

Den Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen und alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen. Die weiche Butter mit den beiden Zuckersorten, dem Vanillezucker und dem Mandarinenabrieb cremig aufschlagen. Die Eier einzeln dazugeben und weiterrühren.

Cookie teig

Das Kakaopulver sieben und mit den Schokodrops unter die Masse ziehen. Das Mehl mit dem Natron und dem Salz mischen und in zwei Etappen dazugeben. Der Teig muss in etwa die Konsistenz von Eis haben. Auch wenn der Teig noch roh großartig schmeckt ist beim Naschen Vorsicht geboten! Das Natron könnte sonst Bauchweh verursachen.

Cookie teig fertig

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und etwa walnussgroße Teighäufchen aufs Blech klecksen. Das geht am besten mit zwei Löffeln.

Cookies portionieren

Cookie Teig roh

Die Cookies bei 190°C auf mittlerer Schiene 11 Minuten backen. Die Backzeit sollte für die “soft & chewy“ Variante unbedingt eingehalten werden, sonst stimmt die Konsistenz nicht.

Tipp: Ihr könnt den Cookieteig auch portionieren, in Eiswürfelbehälter einfrieren und dann z.B. zum Brownie-, oder Blondieteig geben. Alternativ könnt ihr den Teig auch nur 7 Minuten backen, unter weiches Eis mischen und wieder einfrieren. Fertig ist das selbstgemachte Half-Baked Cookie Dough Eis!

Gutes Gelingen!

Schoko Cookies